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Junge Segeltalente stellen sich vor

Begabung bringen sie mit und Leistung ist für sie eine Selbstverständlichkeit: Bei der Segelehrung holte Fabian Bach Segler auf die Bühne, die in ihrem Sport bereits Großes geleistet haben.

 

Jan Vöster ist kein Segler im eigentlichen Sinn. Er ist Formula Kite-Foiler und in dieser olympischen Disziplin extrem erfolgreich. „Über meinen Papa kam ich zum Kiten“, erzählte er. Und dieser hatte bereits von seiner Mutter das Surfen gelernt. Jeden Urlaub verbrachte die Familie aus Neuenburg am Rhein auf dem Wasser. Heute ist Jan 18 Jahre alt, ist Mitglied im Württembergischen YC und im Landeskader. „Jetzt werde ich vom Segelverband strukturiert“, sagte er. Bei den Youth Sailing World Championships im Oman und in diesem Jahr in Den Haag ging er auf Platz sieben bzw. sechs durchs Ziel. Ein Niveau auf dem er ziemlich alleine ist.
Auch Moritz Weis vom Segelverein Schluchsee ist in einer ungewöhnlichen Klasse unterwegs. Er segelt einen A-Cat, einen Einhandkatamaran mit einem 14 Quadratmeter großen Segel. Nach der obligatorischen Opti-Laufbahn stieg er in den ILCA um und wechselte in den 29er. „Das war aber nicht mein Ding“, sagte der 20-Jährige, und versuchte sich wieder im ILCA. Doch er war dafür zu groß und fand auf Umwegen zu seiner Klasse. Bei der A-Cat Europameisterschaft im August dieses Jahres erreichte er in der Jugendwertung den ersten Platz.
Amelie Elstner von der SG Überlingen fühlt sich im ILCA 6 wohl. Vor drei Jahren war sie vom 420er in die Einhandklasse umgestiegen. Dass sie ihr Sportgerät seitdem beherrscht, konnte sie bei der diesjährigen Landesjugendmeisterschaft eindrücklich unter Beweis stellen. Sie wurde Landesmeisterin.
Den zweiten Platz in dieser Klasse hat sich Siddhartha Hummler (Württembergischer YC) bei der LJM erkämpft. Groß geworden im SC Laupheim ist er kurz vor der Meisterschaft vom ILCA 4 in den ILCA 6 umgestiegen. Der Junge hat offenbar Talent.
Auch Noura Ruther vom BYC Überlingen hat ein respektables Ergebnis abgeliefert. Seit einem Jahr trainiert sie im ILCA 6 und kam bei der diesjährigen LJM bereits auf den dritten Platz. „Ich will weiter ILCA 6 segeln, sagte sie. Ihr nächstes Ziel ist die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft.
„Hattest Du in Deiner Familie eine andere Chance, als Opti zu segeln“? Diese Frage von Fabian Bach beantwortete der zwölfjährige Nicolas Troeger mit einem einzigen Wort: „Nein!“ und lächelte in die Runde. Der Landesjugendmeister in der Optiklasse hat sich hohe Ziele gesteckt. Zunächst will er sich für die Europa- oder Weltmeisterschaftsausscheidung – nur die ersten 80 Opti-Segler werden dazu eingeladen – qualifizieren, später 420er oder besser gleich 470er segeln.2022 10 12 DSC7611
Dass Nicolas ein guter Segler ist, konnte Hannah Welker von Württembergischen YC nur bestätigen. „Gegen ihn hatte ich keine Chance“, sagte sie. Bei der LJM schaffte sie es auf den dritten Platz.
Noch hat Rebekka Martin weder die Größe noch das Gewicht für den ILCA 6. Deshalb will sie vorerst im ILCA 4 bleiben. Und in dieser Jolle ist sie eine Klasse für sich. Bei der LJM wurde sie Landesjugendmeisterin. Die Herbstferien will sie beim Training am Gardasee verbringen, dann geht es zum Segeln nach Barcelona und im April zur Europameisterschaft.
Und wo kommt der ganze Nachwuchs her? 15 Optiliga-Kinder der Segeljugend stürmten anschließend die Bühne und holten sich ihre bunten Tassen ab. So manche Segelkarriere hat in der Optiliga begonnen. Danach stehen alle Türen offen.

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