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Stellungnahme zur geplanten Neufassung der Sportschifffahrtsverordnung

Der Segelverband Baden-Württemberg (SVBW) warnt eindringlich davor, mit der geplanten Neufassung der Sportschifffahrtsverordnung ein seit Jahrzehnten erfolgreiches, sicheres und bürgernahes System zu gefährden.

Das bisherige staatliche Beleihungssystem ermöglicht es, dass die Ausbildung und Prüfung zum Sportbootführerschein in enger Kooperation zwischen dem Staat und den beliehenen Verbänden – insbesondere dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) – organisiert wird. Diese Verbände handeln im staatlichen Auftrag und stellen sicher, dass die Prüfungen nach einheitlichen, hochwertigen und sicherheitsorientierten Standards ablaufen.

„Das bestehende Beleihungssystem ist ein Erfolgsmodell: Es verbindet staatliche Aufsicht mit fachlicher Kompetenz, ehrenamtlichem Engagement und Bürgernähe. Dieses System hat sich über Jahrzehnte bewährt und gewährleistet die hohe Qualität und Sicherheit der Ausbildung auf unseren Gewässern“,
betont Gabriele Kromer-Schaal, Vorsitzende des Segelverbands Baden-Württemberg.

Die Ausbildung und Prüfung auf den baden-württembergischen Binnengewässern werden seit vielen Jahren ehrenamtlich, wohnortnah und unter staatlicher Aufsicht durchgeführt. Dieses Modell garantiert kurze Wege, faire Kosten und eine starke Verankerung in den regionalen Segelvereinen. Es sorgt zugleich dafür, dass die Sicherheitsstandards auf den Gewässern des Landes hoch bleiben und der Zugang zum Segelsport für alle offensteht.

Eine Zentralisierung oder Neuorganisation der Prüfungsstrukturen – wie sie in der neuen Sportschifffahrtsverordnung angedeutet wird – würde nach Einschätzung des SVBW zu erheblichen Nachteilen führen: 

  • längere Wege für Prüflinge,
  • höhere Ausbildungskosten,
  • den Verlust ehrenamtlicher Strukturen
  • und letztlich zu einer Schwächung der Sicherheitskultur auf den Binnengewässern.

Der Segelverband Baden-Württemberg appelliert daher an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, das bewährte Beleihungssystem fortzuführen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Verbänden als Garant für Qualität, Sicherheit und Bürgernähe im Wassersport zu erhalten und hat außerdem die Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg der Ausschüsse „Sport und Ehrenamt“ sowie „Verkehr“ mit einem „Brandbrief“ über den Sachverhalt informiert.

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