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Eine tolle Gemeinschaft mit konkreten Plänen

Die Auszeichnung „Jugendgruppe des Jahres“ wurde am letzten Interbootwochenende der Segeljugend des Segelvereins Schluchsee verliehen.

 

Die Gemeinschaft von Kindern und Jugendlichen nahm den mit 1.500 Euro dotierten Youth Sailing Award, der jährlich von der Interboot Friedrichshafen und der Segeljugend Baden-Württemberg vergeben wird, mit Begeisterung entgegen. Die Mädchen und Jungen wissen genau wofür sie das Geld verwenden wollen und können sich jetzt einen großen Wunsch erfüllen.
„Die Jugend will manchmal einfach alleine sein“, sagt der 20-jährige Moritz Weis. Der erfolgreiche A-Kat-Segler ist Jugendsprecher und erklärt warum. Da im Clubhaus des am höchsten gelegenen Segelvereins Deutschlands die Gastronomie untergebracht ist, fühlen sich die 170 Kinder und Jugendlichen nicht richtig wohl. Ihren Wunsch nach einem eigenen Bereich trugen sie deshalb den beiden Jugendvorständen Annette Schaupp und Edi Albrecht vor und der Gesamtvorstand willigte ein. Auf einem kleinen Geländeabschnitt hinter der Gerätehütte, bislang ungenutzt, dürfen sie sich jetzt verwirklichen.
Das Gelände haben die Jugendlichen bereits von Buschwerk und Unkraut befreit. Jetzt soll dort eine vier mal vier Meter große Terrasse entstehen. Ist das Fundament fertiggestellt, möchte ein Opti-Vater die Holzdielen für den Boden stiften. Jugendbeisitzerin Emelie Dreher träumt von einem Sofa aus Palletten und einer Dachkonstruktion. Eine Herausforderung, da der Winter im Schwarzwald für ordentliche Schneelast sorgt.2022 09 26 20220809 205724
„Das Projekt ist mühevoll“, sagt Annette Schaupp, „aber die Jugend soll ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen“. Zehn bis 15 Jugendliche arbeiten zuverlässig mit und im Laufe der kommenden Saison soll die Jugendterrasse fertig sein.
Der SV Schluchsee hat einen großen Einzugsbereich. Kinder und Jugendliche haben Anfahrtswege von mindestens einer Stunde weshalb sie sich meist nur an den Wochenenden treffen können. Übernachtet wird im Seglerhof, das schweißt zusammen und bringt eine Menge Spaß. Die Abende werden gemeinsam mit einem Picknick auf dem Steg verbracht. Dort kann man auch Träumen, Sterne gucken und auf Sternschnuppen warten. Oder in großen Gruppen Karten spielen, wie Emelie erzählt. Zukünftig vielleicht auf der Terrasse.
Die Jugendgruppe ist aktiv. Neben den Wochenendtrainings wird in den ersten beiden Sommerferienwochen die traditionelle Segelfreizeit durchgeführt.
Spiele im Wald und in diesem Jahr eine Rettungssimulation mit der Bergwacht ließen auch nach dem Segeltraining bei den Jüngsten keine Langeweile aufkommen. Sind in der ersten Woche traditionell die Optis dran, kommt in der zweiten Woche die Jugend mit ihren ILCAS, Aeros, 420ern, 470ern und 29ern zum Zug. Die diesjährige Freizeitbeschäftigung nach dem Training verbrachten die Jugendlichen auf ihrem zukünftigen Gelände. Statt Karten spielen war Büsche roden angesagt.

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